Meine Wiedergeburt – Eine neue Chance

Ich öffne die Augen. Alles um mich herum ist schummerig. Ein freundlicher Herr begrüßt mich und sagt mir, dass die Operation nicht so gelaufen ist, wie man es sich erhofft hatte. Anstatt 45 Minuten hat sie 5 Stunden gedauert. Warum wird man mir später erklären. Ich soll mich nicht wundern, dass ich verschiedene Gliedmaßen noch nicht bewegen kann, aber jetzt sei es in erster Linie wichtig, dass ich mich entspanne. Aus dem Kopf hängt noch ein Beutel heraus, der das Blut auffängt das mit der Zeit noch herausläuft.

Und so hat alles angefangen: In der Silvesternacht 2015 ging es sehr feuchtfröhlich bei uns zu. Meine Freundin und ich hatten noch 2 Freunde eingeladen, ein anderes Pärchen. Wir haben viel getrunken. Nach Mitternacht sind wir dann tanzen gegangen, wie das hierzulande üblich ist. Auf dem Nachhauseweg gab es dann Stress. Als erstes hab ich mich wohl mit der Freundin gestritten, danach zog ich die Aufmerksamkeit zweier junger Burschen auf mich, weil ich an ihrem Auto herummachte. Sie haben mich verfolgt und nachdem es zu Handgreiflichkeiten kam, haben sie mich überwältigt, auf den Boden gedrückt und mir mit dem Fuß, mit voller Wucht in das Gesicht gestaucht und wahrscheinlich auch noch andere Schläge.uwe_grimm_party
Ich weiß von Alledem nur noch wenige Bruchteile. Fakt ist, dass meine Freundin zusammen mit der Polizei den Krankenwagen gerufen hat. Dann bin ich in der Notaufnahme wieder zu mir gekommen. Nach gründlicher Untersuchung mit Computertomographie hat man mich nach Hause geschickt und mir versichert, dass ich nichts Schlimmes davongetragen hätte. Ich sah furchtbar aus, wie ein Monster, mit zugeschwollenem Auge. uwe_grimm_nach_silvesterNach zwei Wochen Schonung konnte ich wieder arbeiten.

Ägypten: Mein Vater wollte nicht allein nach Ägypten reisen, also lud er mich ein. Also bin ich am 12. Februar 2016 nach München und am 14.02. ging es von da aus nach Hurghada. Zwei Wochen All Inclusive im **** Hotel Aladin zum sehr günstigen Preis. Wir hatten ein tolles Wetter und es hatte jeden Tag über 25°C. Nach einer Woche gingen bei mir, vor Allem abends Kopfschmerzen los. Seltsam, da ich normalerweise nie sowas habe. Aber nach ein paar Bieren und Uzos waren diese auszuhalten. Morgens war fast Alles wieder in OrSprachumsetzungdnung und ich war schwimmen und im hoteleigenen Fitness Studio.
Beim Rückflug nach München wurde Der Kopfschmerz extrem schlimm, so dass ich es ohne Tabletten nicht mehr aushalten konnte. Aber mir war klar dass ich zuerst wieder nach Lanzarote zurück wollte um mich dort untersuchen zu lassen. Witziger Weise wurde der Kopfschmerz von Tag zu Tag wieder schwächer, als ich wieder auf meinen Kanarischen
Inseln war und ich hatte auch sehr viel Arbeit, die ich mir natürlich als selbstständiger Reiseleiter nicht entgehen lassen wollte.uwe_grimm_reiseleiter Inzwischen war der 10. März und wenn ich ehrlich mit mir selbst war, ging es mir beschissen. Ich hatte ständige leichte Gleichgewichtsstörungen, war unkonzentriert. Während meiner Exkursionen hab ich teilweise bei meinen Ausführungen den Faden verloren, und sogar den Leuten falsche Dinge erzählt. Das ist allerdings nur mir aufgefallen. Dann als ich abends ein bisschen Fahrrad gefahren bin, hat es mich zweimal hingehauen, da ich das Gleichgewicht nicht mehr halten konnte. Und dann dieser ständige leichte Kopfschmerz, der sich wie ein Überdruck anfühlte und im ganzen Kopf präsent war.
Gottseidank hatte ich am nächsten Tag zwei Arzttermine. Morgens zur Blutuntersuchung und abends in der Neurologie.

Was habe ich? Gleich am Morgen auf nüchternen Magen wurde mir in mehreren Röhrchen Blut genommen und am Abend um 19:45 hab ich dem Neurologen meine Symptome erklärt. Ich hatte alles mögliche in Betracht gezogen, sogar dass ich mir in Ägypten vielleicht einen Parasiten eingefangen hätte. Der Doktor sagte mir dass ich in wenigen Minuten in die Röhre komme, dann werden wir sicher wissen woher der Kopfschmerz kommt.
Nach der Computertomographie berieten sich die Neurologen und der Spezialist hat sich dann meiner angenommen.
„Ich habe schlechte Neuigkeiten für sie, wir wissen jetzt woher ihre Beschwerden kommen. Sie haben ein riesiges Hämatom unter der linken Schädeldecke. Ein Wunder dass sie überhaupt noch bei Bewusstsein sind. Sie müssen so schnell wie möglich operiert werden. Das können wir hier auf Lanzarote nicht machen, also müssen wir sie mit dem Helikopter nach Gran Canaria in das Hospital „Doctor Negrin“ fliegen. Das werden wir so schnell wie möglich veranlassen. Das positive ist: Sie schweben nicht in Lebensgefahr, da sich im Moment der innere Bluterguss nicht vergrößert. Er ist zum Stillstand gekommen.“
So durfte ich auch nicht mehr nach hause. Hatte Gottseidank mein Handy dabei und konnte noch ein paar Telefonate führen. Unter Anderem hat mir eine Kollegin noch ihr Ladegerät geliehen. Also wartete ich auf den Helikopter. Nach ca. 2 Stunden hatte ich keine Lust mehr und wollte nachhause. Hab sogar im Krankenhaus angefangen mit den zuständigen zu streiten. Aber die haben mich nicht gehen lassen, Gottseidank. Klar zu diesem Zeitpunkt war ich nicht mehr klar im Kopf. Außerdem hab ich den totalen Horror bekommen, wegen den Neuigkeiten, in Lebensgefahr, Operation – die werden mir den Kopf aufmachen!!!
Doch eines ist klar wenn ich diese Sache überlebe, dann fange ich nochmal neu an.
Endlich kamen die Krankenpfleger und haben mich mit dem Krankenwagen zum Flughafen gefahren. Da wurde ich umgebettet und in den sehr kleinen Heli hineingepackt. Insgesamt 3 Personen und ich. Und dann ging es auch gleich los. Das war um 23:00 Uhr. Der Flug nach Gran Canaria dauerte etwas weniger als eine Stunde. Dort landete der Hubschrauber direkt ganz exklusiv auf dem Hospitalgelände und so dauerte es nur noch ein paar Minuten, da war ich auch schon ganz unten in so einer Art Tiefgarage, in der Aufnahme, im gigantischen Hospital. Die Krankenschwester begrüßte mich freundlich und sagte, dass wir hier nochmal alle Untersuchungen machen müssen, aber jetzt gibt es erst mal was zu essen. Ich dachte mir wahrscheinlich die letzte feste Nahrung für längere Zeit. Also hab alles aufgegessen und hab bis heute noch den ekligen Geschmack von diesen zwei riesigen Hähnchenschlegeln, vollkommen ohne Salz, im Mund. Hab seither nicht mal mehr daran gedacht sowas jemals wieder zu essen.heli_port_negrin
Nach Alledem wurde ich auf ein tolles Einzelzimmer gebracht, mit toller Aussicht, wie sich am nächsten Morgen herausstellen sollte. Den Rest der Nacht hab ich dann selig geschlafen.

uwe_grimm_vor_der_op
Die Operation: So gegen elf ohne Frühstück ging es dann Richtung Operationssaal. Da wurde ich dann von den Narkoseärzten freundlich empfangen und gefragt ob ich eine Vollnarkose oder nur eine Teilnarkose wolle, denn man würde nur zwei kleine Löcher in die Schädeldecke bohren und das Hämatom herausspülen. Doch dann kam die Neurologin und wollte lieber eine Vollnarkose. Und so bin ich dann nach kurzer Zeit in den Tiefschlaf gefallen.

Ich öffne die Augen. Alles um mich herum ist schummerig. Ein freundlicher Herr begrüßt mich und sagt mir, dass die Operation nicht so gelaufen ist, wie man es sich erhofft hatte. Anstatt 45 Minuten hat sie 5 Stunden gedauert. Warum wird man mir später erklären. Ich soll mich nicht wundern, dass ich verschiedene Gliedmaßen noch nicht bewegen kann, aber jetzt sei es in erster Linie wichtig, dass ich mich entspanne. Aus dem Kopf hängt noch ein Beutel heraus, der das Blut auffängt das mit der Zeit noch herausläuft.

Nach kurzer Zeit bin ich wieder eingeschlafen. Als ich wieder zu mir kam merkte ich dass ich der einzige Patient weit und breit war. Ja das war wohl die Intensivstation. Der freundliche Doktor war die ganze Zeit mit mir beschäftigt. Ich hatte den Eindruck dass er ein ganzes Buch über mich schrieb. Immer wieder wurden die Beutel von den Infusionen gewechselt. An mehreren Stellen an den Armen wurden mir Flüssigkeiten eingeflößt. Ich wollte etwas sagen, aber es kam kein Wort heraus. Der Doktor stellte mir Fragen, die ich nur nickend oder kopfschüttelnd beantworten konnte. Er ließ mich verschiedene Gliedmaßen bewegen aber der rechte Arm bewegte definitiv nicht.
Am nächsten Morgen kamen die Neurologen und stellten mir wieder Fragen. Dann wurde es sehr ernst. Sie erzählten mir ganz genau was sich zugetragen hatte. Witziger Weise in englisch, da sie dachten ich könnte kein Spanisch. „Du hattest ein Hämatom, also ein Blutgerinnsel, das ungefähr ein Viertel des Volumens auf der linken Seite deines Schädels einnahm. Dein Hirn wurde dadurch nach rechts gedrückt. Zunächst haben wir zwei Löcher gebohrt und angefangen das Hämatom auszuspülen. Das ist auch ganz gut gelungen, aber dann fing es an zu bluten und hat nicht mehr aufgehört. Dadurch waren wir gezwungen sehr schnell zu handeln. Wir haben dir ein Teil der Schädeldecke entfernt und versucht die Blutung zu stoppen. Blut hat Teile des Gehirns beschädigt, so ähnlich wie bei einem Schlaganfall, so dass du jetzt auf der rechten Seite deines Körpers Lähmungserscheinungen hast. Da sich auf der linken Seite des Gehirns auch das Zentrum zur Sprachumsetzung befindet, ist das in Mitleidenschaft gezogen worden und du kannst im Moment nicht sprechen. Das wird sich wahrscheinlich im Laufe der Zeit wieder machen. Dein Hauptproblem wird aber der rechte Arm sein. Den bekommt man aber normalerweise teilweise oder ganz wieder mit Physiotherapie hin. Das alles kann ein paar Jahre dauern.
Das positive an Allem wir konnten Dein Leben retten. Du bist stabil und außer Lebensgefahr. Jetzt kann dein Gehirn wieder in seine ursprüngliche Position zurückwandern und steht nicht mehr unter Druck. Wir hoffen, dass sich das Blut auch relativ schnell abbaut, deshalb haben wir noch die Öffnung mit dem Beutel. Dadurch dass dein Körper gesund ist, wirst du dich relativ schnell erhohlen können.“

So ich bin also im Arsch, wie man so schön zu sagen pflegt. Was kann ich in dieser Situation unternehmen. Als erstes hab ich gebetet und sehr schnell dabei festgestellt dass ich mich gar nicht auf einen Satz, geschweige denn auf einen Text konzentrieren konnte. Also hab ich versucht mich in bestimmte Stimmungen zu versetzen. Während ich schlief hatte ich immer wieder verschiedene Träume. Ich träumte in verschiedenen Traum-ebenen. In der tiefsten Ebene war ich immer ganz gesund fuhr Rad und machte Sport und genoss das Leben. Als ich da aufwachte, befand ich mich im nächsten Traum, Hier ging es mir nicht mehr so gut. Ich war oft betrunken und hatte viele Probleme. Nach dieser Ebene kam das Super-GAU. Jetzt war ich ans Bett gefesselt und konnte gar nichts mehr machen. Konnte sogar nicht mehr aufstehen. In meiner Harnröhre steckte ein Gummischlauch. Dadurch musste ich nicht mehr Pipi gehen. Durch die künstliche Ernährung, musste man auch nicht mehr kacken.
Als ich von diesem Traum aufwachte, dachte ich im ersten Moment: Gut das war ja nur ein Traum. -Und dann verdammt das ist ja wirklich so. Also der Schlimmste Alptraum war die Wirklichkeit. Aber es kommt noch schlimmer.

Das Nahtoderlebnis: Der schlimmste Traum, in der schlimmsten Nacht. Ich fuhr oder schwebte durch eine Berglandschaft an der Steilküste entlang. Nach längerer Fahrt kam ein Hinweisschild auf eine Abzweigung zu einem Tunnel. Da stand ganz groß LDAP. Es blieb mir nichts anderes übrig als diese Abzweigung zu nehmen. Ich war auch nicht allein. Irgendjemand begleitete mich und ich wusste wenn der Tunnel aufhört endet der Weg im offenen Ozean, der kein Ende hat. Aber je näher ich mit meiner Begleitung zum Ende kam, desto angenehmer wurde das Gefühl, dass da nichts schlimmes auf mich zukommt. Doch kurz bevor ich da ankam gab es noch eine klitzekleine ganz düstere Abzweigung, auf die mich meine unbekannte Begleitung abschob, aus dem Licht des offenen Ozeans heraus. Ich hatte den Traum zweimal in der besagten Nacht und dann nie wieder. Kann mich aber bis heute an jedes Detail erinnern. Hab nie wieder herausgefunden was LDAP bedeutet. Nach diesen Träumen hab ich mich fürchterlich gefühlt, aber eines war klar, es geht wohl hier noch weiter. Aber eines war mir zu diesem Zeitpunkt klar. Wenn es hier weitergeht und ich aus dieser Sache heil herauskomme, dann werde ich mein Leben drastisch verändern!uwe_grimm_nach_op

Nach der Intensivstation: Operiert wurde ich am 18.03.2016 und am 24.03.2016 verließ ich die Intensivstation. Meine liebe Kollegin Nina hatte mich schon besucht und versuchte nach allen Regeln der Kunst mit mir zu kommunizieren, aber ich konnte ja nicht sprechen. Es dauerte ca. eine dreiviertel Stunde darauf aufmerksam zu machen, dass man irgendwie meinem Vater den Wohnungsschlüssel zukommen lassen muss, der sich in meinem Rucksack im Zimmerschrank befand. Das nicht reden können war wohl eines der schlimmsten Erlebnisse überhaupt. Hier musste ich an die vielen Menschen denken, die sich nicht mehr artikulieren konnten, wie z.B. nach einem Schlaganfall. Der Krankenschwester kam auch noch die glorreiche Idee, dass ich ja was aufschreiben könnte. Aber das war ja sowieso mit dem rechten Arm gelähmt unmöglich.
Die Reise zum normalen Krankenhauszimmer war kurz. Dabei behält man sein Bett. Apropos Bett, ich wurde jeden Tag im Bett drin gewaschen. Ja richtig mit Wasser. Die Matratze ist mit Kunststoff überzogen und dann gibt es richtig Wasser und Seife überall hin. Dann wird man abgetrocknet und es wird auch das Bett frisch überzogen. Da hab ich mich jeden Tag drauf gefreut, denn dann juckt es beim Liegen nicht mehr so sehr und man fühlt sich gut. Alle zwei drei Tage kommt die Rasiererin. Eine ältere ganz lustige Dame, die mit viel Elan auf die klassische Art, mit Rasierschaum und Rasiermesser das sehr professionell erledigt, begleitet von flotten Sprüchen und Witzen.
Das Krankenzimmer ist sehr komfortabel immer mit 2 Betten. Mein Nachbar, ein älterer Herr aus Gran Canaria, dem die Rückenwirbelsäule operiert wurde, kannte mich noch von vor der Operation, wo ich am Morgen in dieses Zimmer verlegt worden war. Als er mich sah war er schockiert und fragte: „Was haben sie denn mit dir gemacht?“ Konnte ihm leider nicht antworten. Er wurde am nächsten Tag entlassen und ich hatte das gesamte Zimmer für mich alleine. Am Morgen gab es auch wieder die erste Mahlzeit. Kaffee mit Milch und Zucker, ein großes Weißbrot mit Butter und Marmelade. Da ich Tabletten nehmen musste und nicht protestieren wollte hab ich es gegessen. Konnte ja auch nichts sagen, doch kam mein Sprachvermögen wieder langsam zurück, so dass ich am nächsten Tag ganz langsam und mit viel Geduld der Schwester sagen konnte, dass ich bitte vegetarisch möchte und dass ich besonders mit dem Frühstück Probleme hab. Das sei ganz sicher auch der Grund dass ich nicht auf Klo könne. Wenn es doch nur möglich wäre dass ich am Morgen Früchte bekommen kann und bitte keinen Kaffee und keine Milch. Gut dann gab es einen ekligen Saft und wenn ich ganz viel Glück hatte, einen Tee. Zum Mittag und Abendessen bekam ich dann immer Gemüsesuppe und Fisch mit Beilagen und Früchte. Das war gar nicht so schlecht. Ich hab immer alles aufgegessen, da ich extrem dünn geworden war.
Langweilig war es die meiste Zeit auch nicht. Blutdruck messen, Fieber messen, Untersuchungen, Besuch von den Neurologen, waschen usw.

Die letzten Tage im Krankenhaus: Zum Glück hatte ich mein Handy! Ich konnte zwar keine Texte schreiben, da ich die Buchstaben nicht erkennen konnte. Das war ganz komisch, ich konnte von einem Wort vielleicht ein oder zwei Buchstaben schreiben, aber da blieb ich dann gedanklich hängen. Das war zum verzweifeln. Gottseidank konnte ich wieder ein bisschen sprechen, vor Allem morgens, so konnte ich über Textnachricht mit meinen Bekannten kommunizieren. Besonders Familie und meine 2 Kinder aus Venezuela haben mich täglich kontaktiert. Und so freute ich mich, als mein Papa mir sagte, dass er am 01.04. nach Lanzarote fliegt und sich um mich kümmert. Mein Entlassungsdatum war zu diesem Zeitpunkt noch unklar, doch mein Zustand schien sich zu bessern. Allerdings fand ich das nicht. Mein neuer Zimmernachbar war aus Norwegen. Der hatte Hirnblutungen gehabt und furchtbaren Schmerzen. Die ganze Nacht hat er immerzu nach Schmerzmittel verlangt und ich hab manchmal kein Auge zugetan. Am Tag war dann immer seine Tochter da und die haben stundenlang auf norwegisch gelabert.
Doch tagsüber hatte ich schon Übungen mit den Physiotherapeuten, aber meine Finger waren komplett gefühlslos und die konnte ich kaum bewegen. Der rechte Arm war also komplett unbrauchbar. Ansonsten bin ich jeden Tag im Krankenhaus spazieren gegangen. War auch nicht so einfach. Es fehlte halt Energie und Gleichgewicht und Schlaf!
Die große Überraschung kam am Donnerstag den 31.03. ich sollte am 01.04. entlassen werden und das war ja auch der Tag an dem mein Vater ankam. Ich wollte unbedingt noch eine Computertomographie weil ich mich sehr schlecht fühlte und Angst hatte dass sich wieder Blut unter der Schädeldecke ansammelte. Am Morgen war der Test und am Mittag sollte schon mein Flug nach Lanzarote sein. Meine Befürchtungen haben sich nicht bestätigt und so hat mich meine liebe Kollegin die Nina zum Flughafen gebracht. Dort wurde ich mit Rollstuhl ins Flugzeug gebracht, als erster. Es hat auch Vorteile, wenn man behindert ist.

Zurück auf Lanzarote: Am Flughafen auf Lanzarote hat mich meine liebe Kollegin Gisele abgeholt und später haben wir dann meinen Papa, der nachmittags ankam empfangen.
Die Zeit im Krankenhaus auf Gran Canaria kam mir wie eine Ewigkeit vor, aber es waren ja nur starke zwei Wochen. Als ich meinen Papa sah, war ich froh, denn alleine ging gar nichts. Er ist auch erschrocken als er mich sah, klar die letzten Tage im Krankenhaus hatte sich mein Zustand verschlechtert. Gleichgewichtsstörungen und ich konnte fast nicht mehr sprechen. Meine rechte Gesichtshälfte war auch teilweise gelähmt. Der Mundwinkel hing herunter und das rechte Augenlid war schlapp. Ich konnte nicht zwinkern. Ich konnte mich auch nicht anziehen, duschen, kochen, einkaufen. Nicht einmal ein paar Worte schreiben bzw. Tastatur am Handy oder Computer bedienen. Doch ich war fest entschlossen, das sollte sich sehr schnell ändern. Und so machte ich ständig meine paar Übungen von der Physiotherapie und alles was mir einfiel. Vor Allem gab es wieder richtiges veganes Essen! Gleich am Samstag haben wir einen tollen Bioeinkauf auf unserem Kirchenmarkt getätigt.

Das Wunder: Wie durch ein Wunder konnte ich schon am 02.04. die Finger der rechten Hand strecken und so bat ich meinen Papa doch bitte ein Protokoll anzufertigen, in dem wir die Fortschritte aufschreiben. Das möchte ich hier wiedergeben.
03.04. Sprechen wird besser, Arm wird beweglicher.
06.04. Sprechen verbessert sich jeden Tag, Hand kann Uwe ausstrecken und eine perfekt Faust machen. Mundwinkel sind fast normal und Uwe kann auf dem Handy wieder Nachrichten mit der linken Hand schreiben.
15.04. Sprechen perfekt. Kann mit der rechten Hand wieder schreiben. Kann mit der Hand viele Übungen machen, kaum noch Defizite. Jeden Tag merkliche Verbesserungen.
21.04. Uwe war heute zum ersten Mal wieder im Fitnessstudio und hat gut trainiert. Es geht rapid aufwärts bei ihm. Die Saunagänge sind ihm auch gut bekommen, keine Kreislaufprobleme.
02.05. Uwe ist bei ca. 90% der Fitness und Allgemeinbefinden angelangt. Radfahren und Gymnastik klappen wunderbar und er ist bei sehr guter Laune, einfach super.

Der Endspurt: Hier nochmal einen herzlichen Dank an Alle die an mich gedacht und mir geholfen haben. Die gesamte Energie, die somit freigesetzt wurde, hat mir sehr geholfen. Genauso hoffe ich dass diese Erfahrung nicht nur mein Leben verändert, sondern auch, zumindest das vieler Anderer mit neuen positiven Aspekten bereichern kann. uwe_heute_vor_trainingHeute ist der 4. Juni 2016. Das rechte Bein und der rechte Arm, besonders der Ring- und kleine Finger haben noch ein Taubheitsgefühl. Im Bein wirkt sich das nicht negativ aus. Aber in der Hand ist es unangenehm. Am linken Teil des Kopfes, wo man geöffnet hatte, hab ich ein seltsames Gefühl, aber keine Kopfschmerzen. Doch das sind Kleinigkeiten, die im Laufe der Zeit noch verschwinden werden.
Wenn man bedenkt, dass ich von zweieinhalb Monaten um ein Haar gestorben wäre und die Prognosen von den Spezialisten von bis zu zwei Jahren sprachen, dann ist die Heilung dieser Schlimmen Krankheit ein Wunder.
Ich hab in der Vergangenheit immer wieder Ansatzweise mein Leben zu ändern versucht bzw. teilweise getan, Doch bin ich immer wieder in alte Gewohnheitsmuster zurückgefallen. Erst dieser schlimme Vorfall, hat mir die Kraft gegeben tatsächlich so zu leben wie ich es seit vielen Jahren vorhatte.

Die neue Chance: An dieser Stelle fangen die Endlosen Weisheiten des Lebens an. Doch möchte ich hier ganz konkret die Aspekte meines neuen Lebens ansprechen, die natürlich auch die neuen Inhalte dieses Blogs sein werden. Hier an dieser Stelle ohne Erklärungen, die folgen im Laufe der Zeit.
1. Eine vegane Ernährung
2. Verzicht auf folgende Nahrung: Tiere, industriell verarbeitete Lebensmittel, Drogen, Medikamente, Impfungen, gen-manipulierte Nahrungsmittel, Brot, Zucker (Doppelzucker), Industrie Salz
3. Sport und Bewegung. Integration der Bewegung in den Alltag.
4. Kein eigenes Auto, Fortbewegung mit Fahrrad, zu Fuß oder öffentliche Verkehrsmittel
5. Spiritueller Lebensstil
6. Permanente Weiterbildung vor Allem in spirituellen Themen
7. Trennung von Lebenspartner der nicht passt.

Vielen Dank dass es Euch gibt, nur das Beste auf Eurem weiteren Lebensweg, viel Glück, Gesundheit und ein langes erfülltes Leben!

Euer

Uwe G. Grimm

http://www.metamorphosis-power.com

Mal die Luft raus lassen. Für sich selbst!

Gehören sie zu den Menschen, die immer zu wenig Zeit haben. Haben sie Kinder Familie, Freunde, Partner oder Partnerin, beruflichen Stress, Verein, Hund oder andere Tiere, finanzielle Verpflichtungen etc.
Nehmen sie sich Zeit für sich selbst. Das ist ganz wichtig, denn die wichtigste Person sollte für sie immer sie selbst sein, noch wichtiger als Partner und Kinder. Wenn das nicht der Fall ist, verlieren sie Energie. Wenn sie diese Energie nicht wieder auftanken, werden sie mit der Zeit schwächer, mental, körperlich, geistig. Ihr Selbstwertgefühl leidet. Das alles äußert sich auf verschiedene Art und Weise: Durch Aggression, Antipathie, Nervosität, Zerstreutheit und Konzentrationsschwächen.Sundown in Fuerteventura Keiner kann sie mehr leiden, Konflikte bahnen sich an, ja Ehen werden geschieden, alles aus diesem Grund. Und was noch schlimmer ist, es wirkt sich auch auf ihr Aussehen aus: Falten im Gesicht, dick oder dünn werden, Haltungsfehler ungepflegtes Aussehen. Sie verlieren vielleicht ihren Job oder gehen pleite usw. Die Gesundheit leidet mit der Zeit auch darunter so dass es mit einem Herzinfarkt oder der Klapsmühle enden kann. Das war es dann mit ihrem Leben, alles im Eimer. Aber soweit muss es nicht kommen!

Lieben sie sich selbst! Sie helfen keinem anderen Menschen, wenn sie nicht top in jeder Hinsicht sind. Bitte gebrauchen sie keine Scheinargumente um ihre Situation zu erklären. Das zeit nur dass sie schwach sind. An Allem sind niemals andere Schuld, sondern immer sie selbst. Und diese wichtige Erkenntnis führte ja letztendlich auch zu diesem Buch. Ihre persönliche Metamorphosis kann heute und jetzt beginnen, indem sie sich erst mal entspannen. Es gibt wohl keinen Psychologen, Motivationstrainer oder Philosoph der ihnen etwas anderes rät. Doch so gut gemeint und logisch auch dieser Lebensgrundsatz ist, so unkonsequent setzen wir ihn um.

Die Reduzierung auf das Wesentliche!

Schalten sie ab und konzentrieren sie sich nur auf sich selbst. Sämtliche Probleme und das gesamte Umfeld vergessen. Computer, Handy alles ausschalten. Atmen sie tief durch und freuen sie sich über die Ruhe die sie umgibt. Lassen sie sich auf keinen Fall stören. Wenn das zuhause nicht möglich ist, dann gehen sie in die Natur. Die Natur, ist das nicht der Ort aus dem wir kommen. Alle Energie alles Leben kommt aus der Natur. Hier können wir richtig abschalten, das zwitschern der Vögel hören und über uns selbst nachdenken. In diesem Moment sind wir bereit über unsere Metamorphose nachzudenken. Wenn sie von anderen Menschen dafür, dass sie mal allein sein und in Ruhe gelassen werden möchten, kritisiert werden, dann empfehlen sie diesen mal dasselbe zu tun. Viele von uns können gar nicht mal nichts tun und runterkommen. Das müssen wir lernen. Und unsere Mitmenschen müssen lernen, das zu akzeptieren, wenn die das nicht können, dann müssen sie über eine Trennung oder Veränderung nachdenken. Das Selbe gilt auch für ihren Arbeitgeber oder eine andere Tätigkeit.

Lebensfazit ziehen

Wenn wir es gelernt haben zu relaxen und herunterzukommen, bitte ohne Bier, Wein, Zigarette etc., wir sollen all das ganz ohne Drogen bewerkstelligen, dann können wir mal über unser Leben nachdenken. Über Ideale Voraussetzungen, über das was wir eigentlich möchten, über unsere Möglichkeiten. Am besten wir schreiben alles auf. Das zeigen wir niemandem. Es ist unser persönliches Geheimnis. Und nun können wir uns auf unser persönliches Abenteuer Metamorphosis Power begeben.
Bitte bedenken sie, dass das Ziel ist, selbst wieder oder überhaupt auf die Bahn zu kommen, die Ideal für uns ist. Und das geht nur wenn sie sich Zeit für sich selbst nehmen. Genießen sie alles, was sie tun, aber tun sie nicht das Falsche. Bitte auch hier bedenken dass all dies in ganz kleinen Schritten vonstatten geht, aber konsequent praktiziert wird. Nur dann haben sie Erfolg damit und geben ihrem Umfeld auch die Möglichkeit, sich an ihre neuen Gepflogenheiten zu gewöhnen.
Das Ziel ist der Weg. Stellen sie sich 3 Fragen:
Wo stehe ich gerade? Wo möchte ich hin? Was muss ich dafür tun?

Und viel Erfolg wünscht ihnen ihr Metamorphosis Power Instruktor
Uwe G. Grimm

Hochs und Tiefs schwache Momente starke Momente

Wie schafft man es durchzuhalten? Liebe Leser, jeder muss seinen eigen Weg finden. Dieses Buch soll ihnen Anregungen geben, ihnen generelle Naturgesetze aufzeigen, aber ihren persönlichen Weg müssen sie selbst finden. Nach jüngsten Gesprächen mit Leuten die sich ganz erfolgreich verändert haben, kamen ganz neue Aspekte zum Vorschein. Ein Freund von mir, der 25 Kg abgenommen hat und konsequent sein Gewicht hält, sogar eine Traumfigur aufgebaut hat, hat mir gesagt, dass er in der Zeit, in der er abgenommen hat sich alle 10 Tage belohnt hat. Er ging dann immer einen Hamburger essen. Das war für Ihn immer der größte Genuss! Ein anderer Freund hat mit gesagt, dass er sich von Mal zu Mal immer was Süßes gegönnt hat. Das hat aber dann mit der Zeit nachgelassen, bis hin dass er am Endeffekt gar nichts Süßes mehr gegessen hat.

Die Zeit nach dem Metamorphosis Ziel? Na ja soweit sind wir ja noch nicht. Dieses Thema wird später auch noch behandelt. Hier geht es erst mal darum durchzuhalten. Es gibt schwache Momente. Seien sie gewappnet, oder gönnen sie sich auch was ganz besonderes. Was und wie das müssen sie selbst für sich herausfinden. Doch wenn sie es herausgefunden haben, dann übertreiben sie es nicht damit. Machen sie ihre Abstände und Portionen mit der Zeit immer länger bzw. kleiner. Die starken Momente kommen auch! Da können sie alles erreichen. Setzen sie sich keine Limit, gehen sie an ihr persönliches Limit, in den starken Momenten. Konsequentes handeln, steigern sie ihre sportlichen Leistungen. Und dann kommt es das Tief. Plötzlich fühlen sie sich unwohl, bekommen Kreislaufstörungen, sind mental zerstört, nervös, aggressiv, müde, demotiviert und faul. Keine Lust zu gar nichts! Kein Problem hier und jetzt sage ich ihnen diese Momente, Tage, Wochen werden kommen. Ihr Körper muss sich an alles gewöhnen, oder hatten sie diese Phasen auch seither. Wichtig wir müssen lernen auch Strapazen auf uns zu nehmen. Keine Bequemlichkeit, nur dann haben wir unser Hoch verdient. Glücksgefühl, gutes Aussehen, stärke voller Energie und Wohlmut. All diese Dinge durchleben wir in unserer Metamorphosis. Ja wir leben ganz intensiv, haben Spaß an allen Dingen, betäuben uns nicht mit Alkohol, der die Sinne dämpft, schwächen nicht unser Sinne mit Zigaretten, wir schmecken, riechen und nehmen alles 100%ig wahr was um uns herum passiert. Unser Körper produziert natürliche Glückshormone, in extremen Situationen produziert er viel mehr Adrenalin als seither. Wir können nachts super schlafen und sind tagsüber hellwach. Wir nehmen keine Medikamente auch nicht dann wenn wir Kopfschmerzen haben. Wir suchen die Ursachen des Schmerzes und vermeiden die Fehler in der Zukunft, die diesen Schmerz verursacht haben.

Ganz wichtig! Die Schadstoffe in unserem Körper, bereiten dann die meisten Probleme, wenn wir sie dem Körper nicht mehr zuführen. Also leiden wir erst einmal, jeder Mensch reagiert da anders, bevor wir davon profitieren. Sind sie sich dieser Tatschen bewusst, dann müssen sie sich nichts vormachen! Ja ja ging es doch viel besser wenn man abends 2 Bierchen getrunken hat. Alles quatsch. Viel besser wird es ihnen gehen wenn sie die Bierchen nicht trinken. Oder wer fühlt sich wohl, wenn er eine Tafel Schokolade gefressen hat? Keiner, denn das Zeug tut ihrem Körper nicht gut. Das ist nur das Gelüst, die Sucht, die Notwendigkeit, die wir uns einbilden, aber in Wirklichkeit gar nicht existiert. Und das müssen sie in den Griff bekommen. Den Weg dahin, kann ihnen diese Lektüre ebnen, aber gehen müssen sie ihn ganz allein. Klar sie müssen gar nichts sie können oder sie können es bleiben lassen. Doch tun sie sich selbst den Gefallen, wenn sie damit anfangen, dann ziehen sie es auch durch. Alle Hilfe die sie brauchen finden sie in diesem Buch.

Viel Energie Spaß und Lebensfreude wünscht ihnen heute Ihr
Metamorphosis Power Instruktor
Uwe G. Grimm

Unser innerer Schweinehund

Er wohnt in uns und wir mögen ihn nicht, unser innerer Schweinehund. Lässt er uns nicht immer wieder Dinge tun, die wir eigentlich gar nicht tun wollten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Innerer_Schweinehund
Nun wollen wir mal sehen wie wir diesen üblen, uns innewohnenden Zeitgenossen kontrollieren können und vielleicht sogar für unsere Dienste gewinnen. Wir haben ja schon im Abschnitt Was ich über mein Gehirn wissen sollte die Problematik unseres Unterbewusstseins behandelt und genau da wohnt unser S.H. Er nutzt Disharmonie und unangenehme Lebensumstände aus, uns in alte Schemen zurückfallen zu lassen. Außerdem möchte ich zu bedenken geben, dass wir einen Biorhythmus haben. Wir wechseln immer zwischen stärkeren Phasen und schwächeren Phasen. Auch die Jahreszeiten und die Gestirne, wie z.B. Sonne und Mond haben Einfluss auf uns. Und das kann unser Schweinehund natürlich für sich nutzen. Doch macht er immer nur Böses? Eigentlich nicht. er sorgt nur für einen Ausgleich. Immer wenn wir etwas mit Gewalt tun möchten, geben wir ihm Kraft. Die sich dann in den oben beschriebenen Zeiten entladen tut!
Alles ist ein Spiel- wir betreiben unsere Metamorphose ganz sanft und das gibt uns viel Power.schweinehund Nach und nach. Labile Momente teilen wir uns mit unserem Freund. Soll er doch auch zum Zuge kommen. Das nimmt ihm die Kraft, wenn wir nicht gegen ihn ankämpfen. Wir lieben ja alles was wir tun und sind. Wir lieben unser Unterbewusstsein, das der riesige Zwinger unseres Schweinehundes ist.

Morgens sind die meisten Leute sehr stark. Der Morgen ist wie eine Geburt. Wir sind frisch und voller Energie, vorausgesetzt wir haben am Vorabend nicht getrunken, wovon ich ausgehe. Deshalb beginnen wir ja unseren Morgen mit unserer Gymnastik, wie schon beschrieben. Ein gutes Frühstück und dann zur Arbeit, oder was immer sie auch tun. Am Abend sind wir müde und ausgepowert. Da werden wir labil. Was nun tun? Belohnen sie sich! Machen sie sich einen schönen Tee und einen bunten Salatteller mit selbst gebackenem Vollkornbrot. Bilden sie sich weiter. Beschäftigen sie sich mit Dingen die sie schon immer tun wollten, aber nie dazu gekommen sind, weil sie vor der Klotze sitzen oder sich unnötigerweise am Computer mit lapidaren Dingen wie z.B. Spiele oder Social Networks beschäftigen. Planen sie ihren nächsten Tag. Nehmen sie ein Blatt Papier und einen Schreiberling und planen sie! Was möchte ich morgen erreichen? Was möchte ich dieses Jahr noch erreichen? Was möchte ich diesen Monat erreichen? Und Jetzt…
Was muss ich dafür tun? Schreiben sie die Dinge auf, die sie dafür tun müssen. Alles was ihnen einfällt. War Sport dabei. Ah sie haben keine Zeit um ins Fitnessstudio zu gehen, oder gar kein Geld. Ja das sind Scheinargumente, lieber innerer Schweinehund. das weiß doch jedes Kind. Wir nehmen uns das Geld, wir nehmen uns die Zeit. Wir tun was gutes für uns lieber S.W.
Liebe Leser, akzeptieren sie die Tatsache, dass unser Selbst nicht nur aus einem Aspekt besteht. Verdrängen wir unser, wie wir denken negatives Ich (Schweinhund) nicht, sondern beziehen es ein.

Und jetzt kommt es: Wir geben ihm aber keine Zeit sich zu entfalten. Wir beschäftigen unser Gehirn2013-05-14 16.00.32 und unseren Körper mit vielen Dingen, die uns sehr gut tun. Tun uns Süßigkeiten gut? Tut uns Fernsehen gut? Tut und Nächte durchmachen gut? Tut es uns gut immer mehr Probleme anzuhäufen und diese zu verdrängen? Tut und Alkohol gut? Tut uns Rauchen gut? Tut es uns gut nur herumzuhocken und nichts zu tun? Tut es uns gut arbeitslos zu sein? Tut es uns gut keinen Sex zu haben? Tut es uns gut dick zu sein? Ich könnte mit diesen Suggestivfragen Stundenlang weiter machen. Wenn sie ganz ehrlich sind, werden sie alle diese Fragen mit nein beantworten. Also auf was warten sie dann noch? Fangen sie sofort an. Auf gehts! Blatt Papier und Schreiberling. Ah sie haben keinen Zeit wegen ihres Partners oder den Kindern. Kein Problem, die machen doch mit. Das macht doch einen riesen Spaß. Die haben doch auch Wünsche und Ziele. Die wollen doch auch die Metamorphosis Power spüren. 😉
Die haben doch auch einen inneren Schweinehund. Den haben wir doch alle, oder nicht?

Ihr Metamorphosis Power Instruktor
Uwe G. Grimm

Was ich über mein Gehirn wissen sollte

Haben sie gewusst, dass unser Bewusstsein, wenn man es in Länge ausdrücken wollte, 15 mm ist. Das Unterbewusstsein hingegen 11 km!
Das im Augenblick denkende Gehirn (Bewusstsein), muss, damit wir uns überhaupt konzentrieren können und denkerisch etwas zustande bringen, von den Millionen Informationen geschützt werden, die in den tiefen unseres nicht denkenden Gehirns (Unterbewusstsein), gespeichert sind.
Die Metamorphose kann nur vollzogen werden wenn wir einen Weg finden, Zugang zu den tiefen unseres Seins zu bekommen, Zugang zum Unbewussten.
Doch das ist nicht so einfach. Wir werden von ihm dominiert. Obwohl wir uns tausend Dinge vornehmen, scheitert es oft an der Realisierung. Denn das Unterbewusstsein arbeitet mit Automatismus, mit Dingen die wir immer tun bzw. wiederholen. Wenn wir uns heute vornehmen uns zu verändern, so fallen wir schon bald, spätestens am nächsten Tag oder Woche wieder in unser altes Verhalten zurück. 🙁

Hier der Trick: Kleine Veränderungen konstant vollziehen. Wie sie ihre Muskeln trainieren, trainieren sie auch ihr Gehirn (ihr selbst und somit das Unterbewusstsein).
Konkretes Beispiel: Sie trinken jeden Tag drei Tassen Kaffee mit Milch und 2 Löffel Zucker. Ab der nächsten Tasse Kaffee tun sie nur noch 1 Löffel Zucker hinein. Ab diesem Moment werden sie nie mehr 2 Löffel Zucker verwenden. Kostet das Entbehrungen? Nein es ist ganz einfach. Machen sie bloß nicht den Fehler als Metamorphosis Anfänger in großen Schritten Veränderungen anzustreben. Das ist mit Scheitern verurteilt. Sicher erinnern sie sich in diesem Moment an ein paar Beispiele aus ihrem Leben.
Und jetzt das wichtigste! Vergessen sie das Wort „NICHT“. Unser Unterbewusstsein passt immer auf, nur existiert kein negativ und positiv. Das heißt prägen sie sich Fakten ein die wertungsfrei sind. Beziehend auf unser Beispiel. „Ich trinke meinen Kaffee mit 1 Löffel Zucker“.
Fühlen sie sich wohl, wenn sie etwas für ihre Metamorphose verändert haben. Alsbald gewinnen sie Stärke und Sicherheit und wissen ganz genau, wie sie ihr riesiges Potential für ihre Ziele nutzen können.

http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Unbewusste

All das bringt sie näher, macht sie reifer, für den Zeitpunkt an dem es richtig losgeht mit ihrer „Metamorphosis Power“.

Ihr Metamorphosis Power Instruktor
Uwe G. Grimm